






|
Winterschnitt der Ziergehölze
|
|
Dort, wo es notwendig ist, sollte am besten vor dem Beginn des Austriebes an einem
trockenen Tag der Winterschnitt durchgeführt werden.
Wichtig aus dem
Sichtwinkel des Pflanzendoktors! Lockere, luftige Baum- und Strauchkronen
bekommen mehr Sonnenlicht und sie trocknen morgens und nach dem Regen
schneller ab, was die Infektionsgefahren durch die Pilz-
und Bakterienkrankheiten stark reduziert.
|
 |
|

|
 |
|
Unabhängig davon soll bei dem Schnitt folgendes
berücksichtigt werden:
Trockene, trocknende, erkrankte, sogar "verdächtige"
Triebe und Äste, Krebswucherungen, Baumschwämme, trockene, z.B.
Rhododendron-Knospen sollen unbedingt ausgeschnitten und aus dem Garten
entfernt werden.
Starke Schnittwunden sollten anschließend mit einem
Wundverschlussmittel behandelt werden.
Geeignet sind z.B. folgende Produkte:
 |
 |
 |
Malusan Wundverschluss - Neudorff
COMPO Drawipas Baum-Pflaster
|
|
Bayer Garten Baum-Wundverschluss Magnicur
COMPO Lac Balsam
|
|
 |
|

|
 |
Echte Mehltauarten
Bei Ziersträuchern und -bäumen, die im vergangenen Jahr durch den Echten
Mehltau befallen waren, muss davon ausgegangen werden, dass der
Pilz in den Knospen überwinterte.
Die so befallenen Triebspitzen sind matt und die
Knospen scheinen unterentwickelt zu sein. Die Knospenschuppen, zwischen
denen das Pilzgewebe überwintert
, sind etwas auseinander gespreizt.
Die befallenen
oder sogar "verdächtigen" Triebspitzen sollen als
potentielle Infektionsherde rigoros bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten
werden.
|
| |
© 2002 Griegel Verlag, Waldstr. 1, D-55442 Dorsheim
Das Werk, insbesondere alle Zeichnungen, sind urheberrechtlich geschützt.
Jede Verwertung ausserhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist
ohne Zustimmung des Urhebers unzulässig und strafbar. Dies gilt insbesondere
für Vervielfältigungen und für die Verarbeitung in elektronischen
Systemen.
|