Ab
Mai kommt es oft an Trieben, Knospen und vor allem Blättern zu Fraßschäden
durch verschiedene Blattkäfer und deren Larven. Die Schadbilder reichen
von der Beschädigung der Knospen bis zum Fensterfraß (Blattunter-
oder Blattoberhaupt bleibt stehen) und sogar zum Skelettierfraß, der
bei starkem Befall zum Kahlfraß der Blätter führen kann.
Befallen werden Weide, Pappel und praktisch fast alle Laubgehölze.
Beispiele:
Kleiner blauer Weidenblattkäfer
(Phyllodecta vitellinae)
Gelber Weidenblattkäfer
(Lochmaea capreae)
Roter Pappelblattkäfer
(Melasoma populi)
Vorbeugung und Bekämpfung
Die Bäume und Sträucher
sollen etwa ab Mitte Mai bis Oktober hinein regelmäßig auf
Fraßschäden untersucht werden.
Bei schwachem Befall
sollen die Schädlinge per Hand abgelesen und vernichtet werden.
Bei starkem Befall sollte eine gezielte, chemische Spritzmaßnahme
durchgeführt werden.
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