|
Die
über 700 in unserer klimatischen Zone lebenden Blattlausarten stellen
die bekannteste und bedeutendste Gruppe der Pflanzenschädlinge dar.
Sie schädigen die Pflanzen auf verschiedener Art und Weise.
- Sie
stechen mit ihren Mundwerkzeugen das Pflanzengewebe (Blattunterseiten,
Triebe, Knospen, Früchte und sogar Wurzeln) ein und entziehen den
Pflanzensaft, was zur Schwächung der Pflanze führt. Das Absterben
der Pflanzenorgane ist bei starker Beschädigung keine Seltenheit.
- Sie
geben beim Anstechen giftige Stoffe ab, was zur Kräuselung und
Deformation der Blätter und Triebspitzen führt.
- Viele
Blattläuse sind als Überträger von Viruskrankheiten
besonders gefährlich.
- An
den süßen Ausscheidungen der Blattläuse (Honigtau) siedeln
sich Schwärzepilze (Rußtaupilze) an, die die Assimilation
und Atmung der Pflanzen erschweren und den Zierwert der ganzen Pflanze
reduzieren
|